Was, bitte, ist eine Pachinkohalle? Und was darf man sich unter einem Kapselhotel vorstellen? Bastian Pastewka kann es erklären. Denn er war da: in Japan. Für die Zuschauer hat er sich genauestens umgesehen und praktische Tipps und lehrreiche Strategien mitgebracht: von der hohen Kunst des An- und Ausziehens in einer Kapselhotelkabine, über die Feinheiten des Computerspielens in einer Pachinkohalle, bis hin zu wertvollen Hinweisen zum Thema Einkaufen in der Megametropole Tokio.
Andere Länder, andere Sitten - den Spruch kennt man! Comedian Bastian Pastewka hat ihn am eigenen Leib zu spüren bekommen. Der großgewachsene Deutsche hat sich als Globetrotter auf den Weg gemacht. Im Lande des Sake und Sushi musste sich Pastewka auf einige Veränderungen einstellen. Erstens sind die Menschen dort alle viel kleiner als er, zweitens gibt es unheimlich viele von ihnen. Und drittens, na ja, wie so oft in der Ferne, ist dort alles anders als Zuhause. Die Erfahrungen aus seinem Reiseabenteuer teilt er selbstlos mit den Zuschauern und bietet lehrreiche
Einsichten in japanische Eigenarten. Frei nach dem Motto 'Geh' ins Ausland, triff interessante Menschen und lass dich vermöbeln', übt der Comedian sich in traditionellen Kampfsportarten wie Aikido, Judo oder Kendo, genießt das Nachtleben von Tokio und stillt sein wachsendes Heimweh
in einem typischen bayerischen Brauhaus.
Pastewka in Japan bei SUPER RTL
Dschinghis Khan, Wodka reichlich, eine heiße Banja und die Transsibirische Eisenbahn - klingt alles schwer nach Russland. Und genau da geht es auch hin: nach Russland. Pastewkas neues Reiseziel, schwere Fußmärsche durch die sibirischen Weiten und die Sehnsucht nach St. Petersburg inklusive. Pastewka lernt Land, Leute und Sitten wie gewohnt am eigenen Leib kennen.
Diesmal verreist Pastewka aus gutem Grund. Er hat eine wichtige Mission zu erfüllen. Von Russland aus war vor vielen Jahren ein treuer Begleiter aufgebrochen, um seinen Siegeszug um die Welt zu beginnen. Erst wenn dieser 'alte Freund' Pastewkas wieder in der Erde seiner Heimat ruht, wird auch unser Globetrotter seinen Frieden finden. Und dafür ist ihm kein Weg zu weit. So landet Pastewka also irgendwo in Sibirien, nahe der Grenze zur Mongolei, um seine alte 'Dschinghis Khan'-Platte zu begraben. Doch nach erledigter Aufgabe stellt der Weltenbummler fest, dass der Flieger zurück in die Heimat ihn wegen Überfüllung einfach in der Pampa zurückgelassen hat. Zwischen ihm und der nächsten Flugmöglichkeit nach Hause liegen 7000 Kilometer. Ihm bleibt nichts übrig, als den ganzen Weg quer durch Russland bis nach Petersburg auf eigene Faust zurück zu legen - so weit die Füße tragen. Pastewka hat Glück im Unglück, denn auf seinem Treck durch die einsamen Weiten stößt er auf das Dorf der 'Altgläubigen'. Kaum hat er mit den Männern einige Liter Wodka in sich hineingekippt, wird er auch schon zur zünftigen Hochzeitsfeier eingeladen. Der Abschied von diesen herzlichen Menschen fällt dem Reisenden schwer, doch er hat noch eine langen Weg vor sich. Mit einem schrottreifen Bus setzt er die Reise fort und landet in Ulan Ude, einer etwas heruntergekommen Stadt, die vor einem Jahrzehnt noch für Ausländer gesperrt war. Hier bewundert Pastewka den größten Leninkopf der Welt, nimmt am Volkssport der Einwohner, dem Ringen, teil und muss staunen, wie kräftig so ein kleiner Mongole doch sein kann. Auf dem Weg nach St. Petersburg führt kein Weg am Baikalsee vorbei. Und wieder hat unser Reisender Glück, denn freundliche Fischer nehmen ihn mit. Nach sechs Stunden auf dem kalten See wird Pastewka in dem winzigen Dorf Marituj am Seeufer rausgelassen. In diesem von der Außenwelt beinahe abgeschnittenen Ort, fühlt er sich zum ersten Mal wirklich verlassen. Wie soll er hier wegkommen? Und wieder trifft unser Reisender nur freundliche, hilfsbereite Menschen, die ihn ein Stück seines Weges begleiten. Ob zur Jagd oder zum Wildwasserfahren. Beides ganz lustig, nur leider haben diese Naturburschen kein Verständnis für den Zeitdruck, unter dem der Weltenbummler steht. In fünf Tagen muss er in St. Petersburg sein, und vor ihm liegen noch 6000 Kilometer! Nächster Stop: Irkutsk. Hier genießt der geplagte Reisende eine Banja - die russische Version der Sauna. Doch, ob das reine Entspannung ist? Nachdem Pastewka Wellness auf Russisch erlebt hat, besteigt er die legendäre Transsibirische Eisenbahn, die ihn in endlich die Hauptstadt bringt.
Pastewka in Russland bei SUPER RTL